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Ein Anfang ist sicher mit dem Erhalt der Substanz des Bw Gelsenkirchen-Bismarck gemacht; doch nur bei schönen Fassaden soll es nicht bleiben. Die vielfach erhalten gebliebenen „Attribute“ der speziellen Arbeitsplätze spiegeln das Flair der Dampflokzeit wieder. Es gilt die historischen Anlagen mit neuem Leben zu füllen. Geplant ist der Ausbau zum „Besucherbahnwerk“ , als Haupt- und Großwerkstatt für Touristik- Eisenbahnen des Ruhrgebiets mit Ausstellung von Schienenfahrzeugen aus dem DB- Museum Nürnberg, als Stützpunkt „Ruhrgebiet“ mit Dampfloks der Arbeitsgemeinschaft OB-Osterfeld. Ein Schwerpunkt und Thema ist die Entwicklung des Fahrwegbaus einschließlich Signaltechnik, von der 1. Epoche bis heute, mit Darstellung der Exponate. Ein weiteres Hauptthema wird die Erhaltung und Pflege von Industrieloks aus der Region sein. Ein Grundstock sind die im Besitz befindlichen Lokomotiven und Fahrzeuge. Das Gelände des Betriebswerks bietet vielfältige Möglichkeiten, nicht nur die aufwendige Erhaltung und Versorgung der Lokomotiven darzustellen, sondern auch die vielfältigen Arbeiten des Bahnbetriebs. Kulturveranstaltungen, Gastronomie, Präsentationen, Open-Air-Feste in einzigartigem Ambiente, bieten sich an. Über all diese Facetten ergibt sich zugleich ein faszinierender lebendiger Einblick in die Arbeitswelt der frühen Vergangenheit des Bahnwerks. Darüber hinaus bietet sich das Bw geradezu als Mittelpunkt für touristische Bahnfahrten auf noch intakten Werks- und Zechengleisen im Revier an; zu denken wäre aufgrund der Ausstattung auch an eine Unterhaltung und Reparatur von historischen Bahnfahrzeugen. Die Lage des Bw`s bietet mit seiner Nähe zum Hafen Grimberg außerdem die Möglichkeit, auf einem „Verkehrswanderweg“ den Besuchern die Vielfalt des Transportwesens der Region augenfällig zu demonstrieren. Gewiss, dies ist Zukunftsmusik – doch nur die Fähigkeit zu Visionen legt den Grundstein für die Verwirklichung sinnvoller Gestaltung. Dass dies unser Verein alleine nicht leisten kann, steht außer Frage. Gefordert sind – trotz begrenzter Haushalte – die Kommune, der Kommunalverband Ruhr, private Investoren und auch helfende Hände im Verein.
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