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Ginge es nach den Freunden des Bahnbetriebswerks Bismarck, dann wäre der Ringlokschuppen längst eine zentrale Reparaturwerkstatt für historische Schien- enfahrzeuge mit einem angeschlossenen Erlebnismuseum. Hier könnten die zahl- reichen nostalgischen Touristenzüge halten und Kinder den Arbeitsalltag ihrer Großväter kennenlernen.
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20 alte Schienenfahrzeuge der unterschiedlichsten Bauart stehen in der riesigen Halle
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Eisenbahnfreaks und Freunde romantischer Zug reisen gibt es in Deutschland reichlich. Beim festlichen Abschied vom Dampf - lokzeitalter kamen im Mai 1977 über 80.000 Besucher nach Bismarck. Die Touristen könnten direkt von den Fahrgastschiffen im Stadthafen am Rhein-Herne- Kanal abgeholt werden, denn noch immer besteht die Schienenanbindung an das große weite Eisenbahnnetz. Dafür und für den Erhalt des Ringlokschuppens haben die Freunde des Bahnbetriebswerks gegen große Widerstände der Bahnvermarkter gesorgt. Auch nach dem Kauf des Bahnbetriebswerks durch den Regionalverband Ruhrgebiet versuchten sie, wenn auch nur widerwillig geduldet, den Verfall der Gebäude auf eigene Kosten zu verhindern. So ist der Wunsch von Paul Lindemann, Vorsitzender des Vereins der Eisenbahn- freunde, verständlich, wenigstens einmal mit der Dampflok durchs Revier zu fahren.
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